
Projekt: Konzeption Joint Venture zwischen weltweit agierendem Verlag und deutschem Abonnement-Dienstleister
Ausgangssituation
Einer der fünf weltweit größten Verlage plante die Optimierung des Vertriebs seiner Zeitschriften, Bücher und weiterer Medien in Europa. Das wollte er mit Hilfe einer neuen IT-unterstützten Vertriebsorganisation durchführen. Nach einer europaweiten Ausschreibung fand er einen deutschen Verlagsdienstleister, der IT-Lösungen rund um die Themen Abonnementmanagement, Zeitschriftenvertrieb und Versandhandel anbot. Durch eine enge rechtliche Verbindung dieser beiden Unternehmen erhofften sich die potenziellen Partner, eine Win-Win Konstellation herbeizuführen. Um Klarheit zu bekommen, wandte er sich an Kirchner + Robrecht.
Zielsetzung
Wir standen vor der Aufgabe, zwischen den Unternehmen ein Joint Venture zu konzipieren, das den strategischen Zielen beider Partner gerecht werden sollte.
Unsere Vorgehensweise
- Analysen: Zunächst prüften und evaluierten wir die Konsequenzen denkbarer Joint Venture-Modelle aus Sicht des Verlagsdienstleisters. Hierbei betrachteten wir wirtschaftliche Effekte und mögliche Auswirkungen auf seine Produkte. Wir definierten ein best- und ein worst-case-Szenario und analysierten Auswirkungen auf bestehende und potenzielle Kunden.
- Verhandlungsvorbereitung: Kirchner + Robrecht bereitete die erforderlichen Verhandlungen vor und begleitete die Gespräche während des gesamten Prozesses.
- Due-Dilligence-Prüfung: Schließlich führten wir eine Due Dilligence-Prüfung durch.
Ergebnisse
Wir empfahlen unserem Kunden, die Verhandlungen abzubrechen. Das Joint Venture hätte die Eigenständigkeit des Dienstleisters nachhaltig gefährdet. Damit wären aber die strategischen Ziele beider Partner nicht mehr erreichbar gewesen. Unser Rat lautete, das Geschäft auf der vorhandenen Basis weiterzuführen. Was dieser bis heute erfolgreich tut.
Peter Kirchner, Projektleiter: „In der Euphorie einer guten Idee und neuer - vermeintlicher - Chancen läuft man Gefahr, über das Ziel hinauszuschießen. Auf Basis unserer intimen Kenntnis der deutschen Verlagslandschaft und einer sorgfältigen Abwägung der Sachlage erkannten wir, dass die Risiken doch klar überwogen. Dass unser Kunde auch heute noch erfolgreich am Markt agiert, bekräftigt diese Entscheidung.“
Sie haben weitergehenden Informationsbedarf? Fragen Sie Peter Kirchner.