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"Mit der Unternehmensstrategie überwanden
wir gefährliche Ressortegoismen."

Projekt: Entwicklung der Unternehmensstrategie in einem Dienstleistungsunternehmen in Familienbesitz


Ausgangssituation 

Unserem Kunden fehlte die bereichsübergreifende Zielausrichtung. Dies führte dazu, dass die jeweiligen Bereiche als autonome Einheiten agierten und auf Leitungsebene keinerlei Konsens herzustellen war. Die Folge waren stark ausgeprägte Ressortegoismen. Gleichzeitig stellten wir ein äußerst geringes Motivationsniveau des Managements und der Mitarbeiter fest. Die fehlende Unternehmensstrategie und eine unklare Führungssituation machten ein zielorientiertes Handeln unmöglich. Klar definierte Zielvorgaben standen dazu im krassen Gegensatz. Dringend erforderliche Maßnahmen zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Unternehmens waren entweder gescheitert, so z.B. IT-Projekte, oder gänzlich ausgeblieben. Auch die Unternehmenskultur befand sich in einer Schieflage: Angestrebte und gelebte Kultur waren weit voneinander entfernt. Unter diesen Bedingungen war eine mittelfristige Verschlechterung der Marktposition absehbar.

Zielsetzung

Kirchner + Robrecht erhielt den Auftrag zur Entwicklung einer Unternehmensstrategie, die alle relevanten Ebenen einbeziehen sollte: Gesellschafter, Geschäftsführung und Bereichsleiter.

Unsere Vorgehensweise

  • Analyse: Wir begannen mit einer Bewertung der Ausgangssituation mit Hilfe der SWOT-Analyse. Diese führten wir gemeinsam mit allen Bereichsleitern durch. So erhielten wir einen Rundum-Blick auf Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken.
  • Kreativphase: Im Anschluss daran entwickelten wir in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung Ansätze für die neue Unternehmensstrategie. Das geschah auf Basis der im Unternehmen vorhandenen Informationen und Einschätzungen der Marktlage und -entwicklung.
  • Abstimmung: Es folgte die Erarbeitung und Abstimmung der erforderlichen Bereichsstrategien. Diese benötigten wir, um die Umsetzbarkeit der Strategie sicher zu stellen und um die zweiten Managementebene einzubinden. Im nächsten Schritt erfolgten die Zusammenführung der Strategie und die Abstimmung mit den Gesellschaftern.
  • Strategieumsetzung: Daraus leiteten wir die erforderlichen Maßnahmen zur Strategieumsetzung und deren Priorisierung ab. Das geschah wiederum in enger Abstimmung mit Geschäftsführung und Bereichsleitung. Ergebnis war die unternehmensweite Roadmap.

Ergebnisse

Am Ende des Projekts stand eine einheitliche Unternehmensstrategie. Innerhalb der Geschäftsführung und bei den Gesellschaftern gab es nun einen Konsens über die strategischen Unternehmensziele und die anzustrebende Unternehmensentwicklung.

Alle erforderlichen Projekte und Maßnahmen zur Strategieumsetzung waren in einer Roadmap definiert, die wir mit allen Führungskräften abgestimmt hatten. Abhängigkeiten zwischen den Projekten und Maßnahmen konnten identifiziert und transparent gemacht werden. Gleichzeitig wurden Verantwortliche benannt, das Timing für die Umsetzung festgelegt und Prioritäten aller Projekte und Maßnahmen abgestimmt. Somit stellten wir zusammen mit dem Kunden die direkte Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen sicher.

Dr. Marco Olavarria, Projektleiter: „Die Kommunikation im Management war wirklich alles andere als optimal. Wir standen bei diesem Projekt vor einer besonderen Herausforderung, die keinesfalls fachlicher Natur war. In vielen Einzelgesprächen und Abstimmungsrunden ist es uns dennoch gelungen, eine Strategie zu entwickeln, die von allen getragen wurde – den Gesellschaftern, den Geschäftsführern und den Bereichsleitern. Ich denke, wir haben damit einen wirklich wichtigen Beitrag zum Wachstum des Unternehmens geleistet.“

Für weitere Fragen: Dr. Marco Olavarria

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