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"Wir sollten die Wirtschaftlichkeit einer
internationalen Reorganisation sicherstellen."

Projekt: Organisatorische Optimierung einer Airline-Gruppe durch Gründung eines zentralen Dienstleisters


Ausgangssituation

Eine international agierende Airline-Gruppe plante die Gründung eines zentralen Dienstleisters. Dessen Aufgabe lag in der operativen Unterstützung der einzelnen Airlines. Der Dienstleister sollte zunächst als Finanzholding gegründet werden. Anschließend war ein sukzessiver Aufbau mit der Übertragung wesentlicher operativer Zentralfunktionen geplant. Die Maßnahme diente der Anhebung des Qualitätsniveaus über die gesamte Gruppe. Außerdem sollten auf diese Weise durch einheitliche Prozesse und Systeme Synergien realisiert und Skaleneffekte genutzt werden. Jedoch bestanden bei einigen Tochterunternehmen erhebliche Vorbehalte gegen diese Lösung.

Zielsetzung

Kirchner + Robrecht erhielt den Auftrag, die Detailplanung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie der Abrechnungsmodalitäten des zentralen Dienstleisters zu entwickeln und zu moderieren.

Unsere Vorgehensweise

  • Aufgabendefinition: Zu Beginn des Projekts  definierten wir die Leistungen und Aufgaben, die durch den zentralen Dienstleister zu erbringen waren. Dies erfolgte auch im Sinne einer kostenrechnerischen Abbildbarkeit.
  • Schnittstellendefinition: Anschließend grenzten wir Leistungen und Aufgaben zwischen zentralem Dienstleister und den Airlines im Detail ab. Das betraf z.B. die Frage, wer welche Aufgaben durchführte und welche Sachverhalte abstimmungs- bzw. zustimmungspflichtig waren. Auch eine klare Kompetenzregelung musste entwickelt werden. Unter Berücksichtigung aller Beteiligter und in Überwindung vieler politischer Fragestellungen.
  • Kostenermittlung: Ein Kernpunkt unserer Tätigkeit war die Quantifizierung der Kosten, die durch die Leistungserbringung entstehen. Denn diese war von Anbeginn ein harter Diskussionspunkt.
  • Bezugsgrößendefinition: Im nächsten Schritt definierten wir geeignete Bezugsgrößen zur Verrechnung der jeweiligen Leistungen.
  • Dokumentation: Am Ende stand die Dokumentation der künftigen Verrechnungsprozesse in den Bereichen Planung, Abstimmung, Reporting und Steuerung.

Ergebnisse

Als Resultat erstellte Kirchner + Robrecht die Businessplanung auf Basis einer Kostenanalyse für die ersten sechs Betriebsjahre. Die Planung erfolgte differenziert nach Betriebs-, Übergangs- und Projektkosten. Wir entwickelten unterschiedliche Verrechnungsmodelle. Diese enthielten diverse Möglichkeiten zur sukzessiven Feinaussteuerung der zu verrechnenden Leistungen. Außerdem erstellten wir eine ROI-Rechnung, in der wir die Airline-individuellen Nutzeneffekte über die sechs Jahre darstellten. Ein weiteres wichtiges Ergebnis war die intensive Abstimmung der Verrechnungsgrößen und Regeln zwischen den beteiligten Airlines. Unsere Berechnung verschiedener Wirtschaftlichkeitsszenarien für unterschiedliche Umstellungszeitpunkte diente als zentraler Ausgangspunkt für die Entscheidungsfindung. Unterstützt wurde sie durch Vergleichsrechnungen mit alternativen Technik- und Organisationsszenarien.

Klaus Bott, Projektmitarbeiter: „Was wie ein betriebswirtschaftlich geprägtes Projekt klingt, war tatsächlich ein politisch hochbrisantes Thema. Nur mittels Detailkenntnis der Abläufe in Airlines und der eingesetzten Systeme konnten wir geeignete Lösungen entwickeln. Und nur mit viel Überzeugungsarbeit konnten wir den Auftrag so erfüllen, dass für die Gesamtgruppe die richtige Lösung gefunden wurde.“

Bei Fragen zum Thema: Klaus Bott hilft gerne weiter.

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